Sonntag, 11. Oktober 2015

Rezension zu "Aller Anfang fällt vom Himmel" [Gastrezension]

Zeilenliebe hat heute das Vergnügen, euch Aller Anfang fällt vom Himmel von Veronika Peters vorzustellen. Ihre Rezension findet ihr auf ihrem Blog auch HIER.



Titel: Aller Anfang fällt vom Himmel
Autorin: Veronika Peters
Verlag: Goldmann
Erschienen am: 21.09.15
Seitenzahl: 288 Seiten, gebunden
Preis: 19,99 Euro
E-Book: 15,99 Euro
Teil einer Reihe: nein


Allgemeines:
Im September 2015 ist der Roman Aller Anfang fällt vom Himmel der Autorin Veronika Peters bei Goldmann erschienen. Veronika Peters ist eine deutschsprachige Autorin, die momentan in Berlin lebt. Ihr 288 Seiten starker Roman könnte für manchen Leser von der Gestaltung des Covers her (und auch durch die inhaltliche Beschreibung) eher wie ein Jugendbuch wirken. Dieser Eindruck kann durch die etwas kindlichere Schrift- und Farbgestaltung des Covers entstehen. Es handelt sich jedoch nicht um ein Jugendbuch. Aller Anfang fällt vom Himmel ist ein Roman für Erwachsene – und möglicherweise auch für reifere Jugendliche.

Im Video liest Autorin Veronika Peters ein wenig aus ihrem Buch vor. Schaut es euch an, wenn ihr wollt :-).


 „Was geschieht, wenn eine junge Ausreißerin und ein pedantischer Witwer aufeinanderprallen?
Korbinian Gerhard ist Lehrer und seit dem Tod seiner Frau allein lebend. Er ist kauzig, pedantisch und legt Wert darauf, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Billa ist siebzehn, freiheitsliebend und rebellisch – und ohne Dach über dem Kopf, denn sie ist von zu Hause abgehauen. Als Korbinian sie an einem kalten Winterabend hungrig und krank auffindet, nimmt er sie widerwillig mit zu sich nach Hause. Dass seine sorgsam gehütete Ordnung damit bedrohlich ins Wanken gerät, bekommt er bald zu spüren: Billa fegt – nebst ihrer Entourage – wie ein Wirbelwind durch sein Leben und scheut sich nicht, alle vermeintlichen Gewissheiten auf den Kopf zu stellen. Und Korbinian staunt nicht wenig, als er sich plötzlich wiederfindet in dem großen Abenteuer, das man Freundschaft nennt ..“ (Goldmann)
Aller Anfang fällt vom Himmel ist ein wunderschönes Buch, das den Leser aus dem Alltag herausholt und eine Geschichte voller Freundschaft, Liebe, Hindernissen, Witz und vor allem vom Leben erzählt.
Veronika Peters hat mich in ihre Welt mitgenommen und tief bewegt. Sie zeichnet sehr eigenwillige und authentische Charaktere, die ich mir während des Lesens nahezu bildlich vorstellen konnte. Korbinian (Korb) ist anfangs eine so kauzige Person (dieses Wort passt einfach zu ihm wie die Faust aufs Auge), die einem nach und nach immer sympathischer wird. Ein bisschen erinnert mich der Lehrer an Ove aus Ein Mann namens Ove von Fredrik Backmann. Aber trotzdem ist er ein sehr einzigartiger und liebenswerter Charakter.
Die 17-jährige Billa steht eigentlich für alles Gegenteilige, für alles, was sich von Korbinians Welt abhebt. Sie verkörpert die Dinge, die Korbinian für falsch hält.
 Veronika Peters versteht es wirklich gut, diese beiden gegensätzlichen Welten zu verbinden, ohne ihre Geschichte dabei kitschig werden zu lassen. Eine sehr große Aufgabe, die sie hervorragend gemeistert hat. Sie entwirft mit diesem Roman eine Geschichte über einen Neuanfang, der immer möglich ist. "Egal wie unpassend die Lebenssituation zu sein scheint, man kann alles schaffen!" - So könnte die Botschaft hinter dem Ganzen lauten.
Aller Anfang fällt vom Himmel ist eine Geschichte, die man sehr gut weglesen kann. Anders als andere Bücher hinterlässt dieser Roman aber einen bleibenden Eindruck und regt den Leser zum Nachdenken an.
Teilweise hat mich dieses Buch fast zu Tränen gerührt, es hat mich zum Lachen und zum Nachdenken gebracht. Ich kann euch nur empfehlen, es zu lesen!

Rockt Zeilenliebes Herz mit 5 von 5 Punkten! 


Samstag, 10. Oktober 2015

Rezension zu "Misty Falls - Die Macht der Seelen" [Gastrezension von Mandys Bücherecke]

Mandys Bücherecke hat heute das Vergnügen, euch Misty Falls - Die Macht der Seelen von Joss Stirling vorzustellen.


Titel: Misty Falls - Die Macht der Seelen (Band 4)
Autorin: Joss Stirling, Übersetzerin: Michaela Kolodziejcok
Verlag: dtv
Erschienen am: 24.07.15
Seitenzahl: 400 Seiten, gebunden
Preis: 16,95 Euro
E-Book: 14,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 4 von 4

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Misty Falls ist ein Savant und begibt sich zusammen Uriel nach Kapstadt. Dort soll er seinen Seelenspiegel finden und damit seine große Liebe. Misty ist froh, dass sie dabei sein darf, denn sie ist über ihre Gabe, die sie als Savant hat, nicht wirklich glücklich. Sie muss immer die Wahrheit sagen und sorgt auch in ihrer Umgebung dafür, dass jeder die Wahrheit sagt, was oft zu Problemen führt. Als sie auf Alex trifft, merkt sie schnell, dass er ebenfalls ein Savant ist und obwohl er sonst zu allen charmant ist, können die beiden sich nicht leiden und eigentlich möchte sie ihn nie wieder sehen, doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr...

Insgesamt mochte ich die bisherigen Bände der Reihe rund um die Savants, da ich die Idee der Savants, die besondere Gaben und einen Seelenspiegel irgendwo auf der Welt haben, der quasi das Gegenstück von einem ist, sehr. Zwar konnte mich nicht jeder Band komplett überzeugen und eigentlich fand ich, dass nach dem dritten Band die Reihe wunderbar abgeschlossen war und es keinen vierten Band hätte geben müssen, aber dennoch war ich neugierig auf diese Fortsetzung.
Hier steht zur Abwechslung mal keiner der Benedict-Brüder (die man aus den Vorbänden kennt) im Vordergrund, auch wenn zunächst Uriel seinen Seelenspiegel sucht, sondern Misty, die ihre Gabe als Fluch ansieht. Das finde ich durchaus gelungen, auch wenn ich mich gefreut habe, bekannte Charaktere wiederzutreffen, gab Misty dem Ganzen eine neue Wendung. 
Sie ist eine sympathische Jugendliche, die es wirklich nicht einfach hat, aber versucht damit zu leben. Durch ihre Gabe musste sie schon öfters die Schule wechseln und hat auch sonst viele Probleme. Ich mag ihre schlagfertige Art und ihren Humor.
Als sie auf Alex trifft scheinen die beiden sich schnell gegenseitig abzustoßen. Er ist ebenfalls eigentlich ein sympathischer Protagonist, aber trotz seiner schwierigen Hintergrundgeschichte blieb er für mich etwas zu blass beschrieben und ich konnte keinen Zugang zu ihm finden.
Ansonsten sind die Figuren des Buches aber gut und authentisch ausgearbeitet.
Neben der Geschichte rund um die Savants, die Seelenspiegel und dass Alex und Misty sich näher kommen, gibt es aber auch eine Entführung und Misty schwebt in Lebensgefahr. Das gibt dem Ganzen noch einmal eine überraschende, gefährliche und spannende Wendung, allerdings war mir zu schnell klar, wer dahinter steckt. 
Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und sehr emotional und spannend. Hin und wieder fand ich die Dialoge etwas seltsam, aber das kann auch an der Übersetzung liegen. Alles wird aus Mistys Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend finde.
Das Ende bietet einen wunderbaren Abschluss und ich muss sagen, dass mich das Buch bestens unterhalten konnte. Übrigens finde ich, dass man es auch gut lesen kann ohne die Vorgänger zu kennen, da alles wichtige hier nochmal erklärt wird.
„Die Macht der Seelen- Misty Falls“ hat mir überraschend gut gefallen, da ich nach dem dritten Band eigentlich schon mit der Reihe abgeschlossen hatte und es für mich keine Fortsetzung hätte geben müssen. Dennoch konnte es mich gut unterhalten, was vor allem an Misty und ihrer interessanten Gabe gelegen hat. Das Buch kann man aber auch gut lesen, wenn man die Vorbände
nicht kennt und so kann ich es jedem empfehlen, der eine interessante Liebesgeschichte, gemischt mit Fantasy und einem kleinen Krimianteil mag.

Rockt Mandys Herz mit 4 von Punkten! 


 

Freitag, 9. Oktober 2015

Rezension zu "Der Junge, der mit dem Herzen sah" [Gastrezension von Mones Bücherblog]

Mones Bücherblog hat heute das Vergnügen, euch Der Junge, der mit dem Herzen sah von Virgina Macgregor vorzustellen. Ihre Rezension findet ihr auch auf ihrem Blog HIER.

Titel: Der Junge, der mit dem Herzen sah
Autorin: Virgina Macgregor, Übersetzerin: Wibke Kuhn
Verlag: Manhattan
Erschienen am: 31.08.15
Seitenzahl: 416 Seiten, broschiert
Preis: 14,99 Euro
E-Book: 11,99 Euro
Teil einer Reihe: nein

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Zur Autorin: 
Virginia Macgregor ist in Deutschland, Frankreich und England aufgewachsen, erzogen von einer Mutter, die nie müde wurde, Geschichten zu erzählen. Sobald Virginia alt genug war, selbst einen Stift zu halten, begann sie mit dem Schreiben, oft bis tief in die Nacht hinein – oder in der Schule, versteckt hinter dem Mathebuch. Virginia wurde benannt nach zwei großen Frauen, Virginia Wade und Virginia Woolf – in der Hoffnung, sie würde entweder Schriftstellerin oder ein Tennisstar werden. Nach ihrem Studium in Oxford begann sie, neben ihrem Beruf als Englischdozentin und Hauslehrerin, regelmäßig zu schreiben. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann in Berkshire.

Der neunjährige Milo leidet unter Retinitis pigmentosa: Sein Sehvermögen lässt immer stärker nach, und irgendwann wird er vollständig erblinden. Aber noch sieht er die Welt – wenn auch nur wie durch ein Nadelöhr. Doch so bemerkt er Kleinigkeiten, die anderen entgehen. Als seine 92-jährige Großmutter dement wird und in ein Altersheim umziehen muss, fallen Milo dort seltsame Vorgänge auf. Die Erwachsenen interessieren sich für Milos Erkenntnisse nicht, und so bleiben ihm nur der Koch Tripi und sein Ferkel Hamlet, um ihm bei seiner Mission zu helfen. Milo ist nämlich entschlossen, seine Großmutter wieder nach Hause zu holen, die Machenschaften der Heimleiterin offenzulegen und – vielleicht – seine Eltern zu versöhnen.
Der Einstieg in das Buch gelang relativ leicht. Die Sprache ist ziemlich einfach gehalten. Es geht um Milo der durch eine Krankheit langsam erblindet. Seit der Trennung seiner Eltern ist Milo total auf seine Gran und sein Schweinchen fixiert und als Gran dann auch noch in ein Altersheim muss, ist er natürlich gar nicht begeistert. Er merkt, dass es ihr dort schlechter geht und versucht die Erwachsenen darauf aufmerksam zu machen.
Der Stil des Buches ist schlicht gehalten genauso wie die Sprache. Selbst wenn aus Sicht der anderen Protagonisten geschrieben wird, was man daran erkennt, dass jedes Kapitel den Namen des Protagonisten trägt aus dessen Sicht es geschrieben ist, ist die Sprache einfach gehalten, als würde immer Milo erzählen.
In dem Buch werden viele verschiedene und auch wichtige Themen angeschnitten, doch kaum eins wird ausführlich behandelt. Auch muss man erst über die ersten knapp einhundert Seiten hinwegkommen, die sich doch ziemlich in die Länge ziehen.
Negativ sehe ich auch den Titel, denn ein Junge der mit dem Herzen sieht, sieht ALLES. Milo hingegen sieht nur seine Gran und sein Schweinchen. Alle anderen, nicht mal die eigene Mutter, bedeuten ihm kaum etwas. Er akzeptiert sie nur, wenn sie tun was er will. Das ist für mich ziemlich unpassend, denn eigentlich lässt der Titel auf einen Großherzigen Protagonisten schließen, den ich so leider nicht entdecken konnte.
Auch das Ende ist zu kompakt, als wäre es schnell heruntergeschrieben worden, weil der Platz ausging oder die Autorin keine Lust mehr hatte. Es passierte einfach viel zu schnell. Ich würde gerne noch mehr dazu sagen, aber dann müsste ich spoilern.
Die Geschichte an sich regt zum Nachdenken an, aber der Protagonist ist einfach nicht das was ich erwartet hatte und alles in allem einfach zu flach geschrieben und für meine Empfindungen nicht tiefgründig genug. Milo hätte viel großherziger sein müssen, aber er sieht nur sich, seine Gran und sein Schweinchen. Wer auf seichte Geschichten steht, mit einer Hauptfigur, die ihren Willen durchsetzt, egal ob andere dadurch leiden, für den könnte dieses Buch etwas sein. Ich muss es kein zweites Mal lesen.


Cover: 4/5 Federn: Ein schönes Cover, welches zur Geschichte passt

Inhalt: 3/5 Federn: Die Geschichte an sich ist eine gute Idee, leider schlecht umgesetzt.

Schreibstil: 2/5 Federn: Die Sprache ist zu einfach gehalten und selbst wenn die Kapitel nicht aus Milos Sicht geschrieben sind, ist die Sprache doch die eines Jungen.

Spannung: 2/5 Federn: Das Buch war teilweise recht vorhersehbar und der Anfang etwas zäh

Charaktere: 2/5 Federn: Die Charaktere waren relativ gut ausgearbeitet, leider war mir der Protagonist ziemlich unsympatisch und alles andere als ein Junge der mit dem Herzen sah.

Insgesammt vergebe ich für dieses Buch 2,5 Federn, da mir 3 Schreibfedern einfach zu viel waren.
 
Rockt Mones Herz mit 2,5 von 5 Punkten!
 


Rezension zu "Die 100 - Tag 21 (Band 2)

Titel: Die 100 - Tag 21 (Band 2)
Autorin: Kass Morgan, Übersetzerin: Michaela Link
Verlag: Heyne fliegt
Erscheint am: 19.10.15
Seitenzahl: 320 Seiten, broschiert
Preis: 12,99 Euro
E-Book: 9,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 2 von 3
Band 1: Die 100
Band 3 : Die 100 -  Heimkehr erscheint im Mai 2016

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Während Bellamy verzweifelt nach seiner Schwester Octavia sucht, kommen er und Clarke sich immer näher. Die 100 werden derweil von Erdbewohnern angegriffen und können sogar eine von Ihnen gefangen nehmen. Wells versucht vergeblich die anderen zu überzeugen, dass nicht alle Erdbewohner schlecht sind... Auf den Raumschiffen geht zur selben Zeit der Sauerstoff aus und Glass muss um ihr Überleben kämpfen...
Ich habe mich schon sehr auf den zweiten Band zu "Die 100" gefreut, denn das Ende von Band 1 war wirklich gemein.
Ich muss gestehen, dass der Einstieg ziemlich schwer für mich war. Ich habe mir auch, wie die meisten, die TV-Serie zu dem Buch angeschaut und diese weicht erheblich vom Buch ab. Jedoch ist beides gut, ich mag beide Variationen, sowohl Buch als auch Serie. Allerdings führte dies dazu, dass ich verwirrt war. Was war nochmal nur in der Serie passiert und was im Buch? Sobald man den Namen "Clarke" im Buch liest, denkt man einfach automatisch an das Mädchen aus der TV-Serie. Allerdings hat das Mädchen in der Serie ganz andere Sachen erlebt, als das Mädchen im Buch.
Das führte zu einem großen Chaos in meinem Kopf.
Bei der Masse an Büchern und Serien, die ich in einem Monat verdrücke, habe ich eh schon Probleme mit Fortsetzungen, weil ich mich nicht mehr gut an die Vorgänger erinnern kann. So wuchs das Chaos eben noch mehr. Allerdings legte sich das Gott sei Dank im Laufe des Buches ein wenig.
Ich fand mich langsam wieder zurecht und erinnerte mich an das erste Buch. Ich versuchte die Serie einfach auszublenden und mich auf die Geschichte im Buch zu konzentrieren.
Die Autorin schaffte es wieder, mich sehr schnell in die Geschichte hineinzuziehen. Sie schreibt sehr flüssig und locker, sodass die Seiten nur so vorbeiflogen.
Ein Gutes hat es auch, dass die Geschichte etwas von der Serie abweicht, denn so bleibt selbst beim Lesen noch Spannung.
Bei den Protagonisten gibt es schon erhebliche Änderungen. Während in der Serie Finn existiert, gibt es hier noch Wells und auf dem Raumschiff Glass. Clarkes Mutter lebt nicht mehr auf dem Schiff und nicht Octavia freundet sich mit einem Erdbewohner an, sondern Wells. Von der Art und Weise der Geschehnisse bleibt es also ähnlich, aber doch ganz anders erzählt. Wie auch schon im ersten Band, gefällt es mir hier sehr gut, dass wir soviel Hintergrundwissen erlangen und immer mal wieder mit Passagen aus der Vergangenheit bedacht werden. Ich finde, so fühlt man sich viel tiefer in die Geschichte hinein und hat genpügend Abwechslung beim lesen.
Das Ende überraschte mich insofern, dass ich feststellte, dass Band 2 nun genau mit demselben Ende abschliesst wie die erste Staffel der TV-Serie. Band 1 und 2 des Buches umfassen also die gesamte erste Staffel der Serie.  Das finde ich eigentlich ganz gut, denn nun ist beides auf dem selben Stand und ich kann in den nächsten Tagen die ersten beiden Folgen von Staffel 2 der TV-Serie nachholen.
Ich finde, Fans der Serie sollten wirklich einen Blick auf das Buch werfen, da viel mehr Hintergrundwissen integriert ist und es nochmal eine ganz andere Sicht auf die Geschichte gibt.
Zu Beginn fand ich die Trennung von TV-Serie und Buch etwas verwirrend, aber wenn man sich erstmal wieder reingewuselt hat, bringt das Buch, wie schon das erste, wirklich Spaß. Neben Spannung und Nervenkitzel geht das Buch auch einfach viel tiefer als die Serie.

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!



 



 

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Rezension zu "Maze Runner 2 - Die Auserwählten in der Brandwüste" [Filmreview]

Titel: Maze Runner - Die Auserwählten in der Brandwüste
Regisseur: Wes Ball
Hauptdarsteller: Dylan O'Brien, Ki Hong Lee, Kaya Scodelario
Studio: 20th Century Fox
Kinostart: 24.09.15
Spieldauer:  133 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Buch zum Film: Die Auserwählten in der Brandwüste
Verlag: Chicken House

Thomas und seine Freunde sind dem Labyrinth entkommen und werden von scheinbar Verbündeten fort gebracht, in eine Einrichtung, wo noch mehr Jugendliche wie sie sind. Doch können sie den Leuten trauen? Gehören die nicht vielleicht auch zu Wicked? Eine Verfolgungsjagd durch die gefährliche Brandwüste beginnt...

Den Trailer findet ihr am Ende des Beitrags.
Ich muss gestehen, als ich den Trailer zu dem Film gesehen habe, war ich wirklich sehr verwirrt. Ich konnte anhand des Trailers schon feststellen, dass die Handlung des Films wohl sehr von der des Buches abweichen wird. Daher ging ich eher mit gemischten Gefühlen in den Film. Ich freute mich einerseits, da ich Buchverfilmungen liebe. Ich finde es spannend wie Bücher zum Leben erwachen und Gestalt auf einer Leinwand annehmen. Ich bin jedes Mal wieder neugierig, wie etwas umgesetzt wird. Andererseits weiß ich aber auch, dass ich als Buchleserin sehr kritisch bin. Ich hasse es, wenn zu sehr vom Buch abgewichen wird oder etwas ganz anders dargestellt wird. Das tut mir in meinem Leserherzen weh.
Ich versuchte dennoch neutral in den Film zu gehen. Normalerweise bin ich wirklich immer am meckern während des Films, wenn etwas im Buch ganz anders ist. Diesmal wusste ich ja aber, es wird anders sein und habe mich deswegen sehr zusammengerissen und mir quasi befohlen den Film erst bis zum Schluß zu schauen und DANN zu urteilen.
Zu Beginn landen Thomas und seine Freunde nicht wie im Buch in einem Bunker, von dem aus sie den Test in der Brandwüste absolvieren, sondern sie landen in einer Einrichtung, in der man ihnen angeblich helfen will. Das Ganze verwirrte mich sehr. Ich wurde dunkel an den dritten Band erinnert zwischendurch, der Ablauf war ganz anders, einiges wurde vorgegriffen, anderes wurde weggelassen oder komplett verändert. Die Mädchengruppe fehlt ganz und auch ist die Brandwüste gar kein Test, sondern die Auserwählten fliehen vor Wicked und suchen den Widerstand.
Im Laufe des Films tauchten zwei Szenen auf, die immerhin dem Buch ähnelten, die Szene auf der Party und die Szene mit Thomas und Brenda im Tunnel. Aber liebe Leute... das wars an Gemeinsamkeiten.
Umso weiter der Film fortschritt, umso mehr war ich enttäuscht. Ich muss das leider so sagen, denn ich verstehe nicht warum ein Buch verfilmt wird und dann derart abgeändert wird, dass es nichts mehr mit dem Buch gemeinsam hat. Dann kann man den Film auch gleich anders nennen, finde ich.
Selbst wenn ich den Film einzelnd betrachte und nicht mit dem Buch vergleiche, konnte er mich nicht wirklich sehr überzeugen.
 Ich dachte erst, das läge daran, dass ich kein Actionfilm Fan bin. Sobald nur noch rumgeballert wird, fange ich an zu gähnen. Allerdings fand mein Mann, der stupide Action mag, den Film jetzt auch nicht überragend. In dem Film wird sehr viel um sich geschossen, es gibt sehr viel Explosionen und Co. Dazu war die Kameraführung wirklich sehr hektisch. Ich konnte manchmal überhaupt nichts mehr erkennen und meine Sinne waren überladen und gestresst.
Ich vermute das ist persönliche Geschmackssache, denn ich ahbe schon von vielen anderen gehört, dass sie den Film mögen.
Aufjedenfall ist der Film im Großen und Ganzen sehr rasant, voller Action und man hat kaum Zeit durchzuatmen. Mir hat das Buch einfach viel besser gefallen und ich möchte es euch, egal ob Filmfans oder Leser des ersten Buches, aufjedenfall ans Herz legen, es ist soviel besser als der Film!

Fans der Buchtrilogie sollten sich drauf einstellen, dass wenig Gemeinsamkeiten zwischen Buch und Film vorhanden sind. Ein sehr rasanter und actiongeladener Film, der Actionfilm-Fans vielleicht überzeugen kann.

Rockt mein Herz mit 2 von 5 Punkten!