Montag, 5. März 2018

Rezension zu "Sun Warrior - Gefährten einer neuen Welt" [Gast: Zeilenliebe]

Meine liebe Stamm-Gastrezensentin Jane von Zeilenliebe hat heute wieder eine Rezension für euch. Wie immer findet ihr diese auch auf ihrem Blog.

Titel: Sun Warrior - Gefährten einer neuen Welt (Band 2)
Autorin: P.C. Cast, Übersetzung: Christine Blum
Verlag: FJB
Erschienen am: 22.02.18
Seitenzahl: 672 Seiten, gebunden
Preis: 19,99 Euro
E-Book: 16,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 2 von ?
Weitere Rezensionen: Band 1
Hier zu kaufen:
FJB, Amazon

Allgemeines:
Sun Warrior – Gefährten einer neuen Welt ist als gebundenes Buch am 22.02.2018 bei Fischer FJB erschienen. Der zweite Teil der Trilogie hat 672 Seiten und ist ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen. Die Gestaltung des Buches ähnelt sehr der des ersten Bandes. Inhaltlich auf jeden Fall passend gewählt. Warum? Das müsst ihr selbst herausfinden!
Viele von euch kennen Autorin P. C. Cast möglicherweise durch ihre weltweit gefeierte Reihe House of Night. Habt ihr bereits etwas von ihr gelesen?

„In einer zerstörten Welt voller Gefahren kämpfen drei verfeindete Stämme ums Überleben. Die junge Mondfrau Mari ist auserwählt, sie zu retten, doch überall lauert Verrat.
Mari und Nik sind in einer verzweifelten Lage. Der Wald steht in Flammen, und der Brand droht die Baumstadt des Stamms des Lichts vollständig zu vernichten. Wer kann jetzt noch das Feuer aufhalten?
Thaddeus sieht Nik als Verräter und hat Teile des Stamms auf seiner Seite, die Niks Bund mit Mari nicht verstehen. Der Stamm ist gespalten, denn einige erkennen an, dass Mari Stammesangehörige von der Fäule geheilt hat und auch von einem Welpen erwählt wurde, also eine von ihnen sein muss. Andere bleiben misstrauisch gegenüber der Erdwanderin.
Unerwartet kommt Hilfe von Antreas, einem Luchsmann, und Bast, seinem Gefährten. Als Mari und Nik aufbrechen, um die Frauen des Weberclans zu retten, schließen sich ihnen einige Männer und Frauen vom Stamm des Lichts an. Gemeinsam mit Antreas und Bast bilden sie eine neue Gruppe, die alte Feindschaften überwindet.“ 
(Quelle: Fischer FJB)

Bevor ich mit dem Lesen von Sun Warrior begonnen habe, war ich so gespannt, wie die Geschichte von Protagonistin Mari weitergehen würde. Mir kam es so vor, als hätte ich den ersten Band erst vor ein paar Tagen beendet. Kann Mari das Flammenmeer, das die Stadt in den Baumkronen zu verschlingen droht, aufhalten?
Ob sie das kann, werde ich euch natürlich nicht verraten. Aber was ich euch verraten kann, ist, dass auch Sun Warrior ein spannendes und lesenswertes Buch ist. Autorin P. C. Cast hat es für mich mit diesem zweiten Band eindeutig aus der doch eher trivialen Teenieecke, die sie mit House of Night lange Zeit bewohnt hat, herausgeschafft. Sie beweist im zweiten Teil der Serie, dass sie Gefährten einer neuen Welt im ersten Band nicht nur komplex angelegt hat, sondern auch die Umsetzung dieser Komplexität beherrscht. Erneut hat sie mich mit einer eher ursprünglichen Welt voller Magie und verschiedenen Völkern in ihren Bann gezogen.
Inhaltlich beschreibt der zweite Band eine relativ kurze Episode, die direkt an die Ereignisse des ersten Bandes anschließt. Trotzdem gelingt es Cast, ihrer Welt interessante neue Aspekte und fantasievolle Entwicklungen hinzuzufügen. Die authentischen Protagonisten entwickeln sich weiter, schlagen neue Wege ein und machen Veränderungen durch, die man als Leser nicht erwartet hat. Sie wirken lebendig auf mich, keiner ist zu blass gezeichnet oder tritt in den Hintergrund.
Im ersten Band hatte ich noch den Kritikpunkt, dass Moon Chosen durchaus einige kleinere Logikfehler hat. Ich kann euch nicht versichern, dass es in Sun Warrior gar keine Logikfehler mehr gibt, mir ist jedoch in dieser Hinsicht nichts mehr aufgefallen.
Mein Kritikpunkt am zweiten Band ist allerdings die kindlich anmutende Sprache. Das ist mir bereits im ersten Band ein wenig aufgefallen, im zweiten Band jedoch verstärkt. Ich kann nicht beurteilen, inwiefern diese Sprache durch die Übersetzung ins Deutsche zustande kommen könnte, oder ob Cast selbst eine oftmals relativ kindliche Sprache verwendet. Besonders deutlich wird die Kindlichkeit der Sprache dadurch, dass Protagonistin Mari stets von ihrer „Mama“ spricht. Das wirkt in einem Fantasyroman schlicht und ergreifend fehl am Platze. Vor allem, wenn die Mama alle paar Seiten erwähnt wird und die Protagonistin älter als 10 Jahre ist. Aus diesem Grund ist auch der zweite Band dieser Trilogie für mich kein Buch, das ich mit fünf Herzen bewerten werde.
Ich möchte aber noch so viel über die Welt, in der die Gefährten leben, wissen und hoffe, dass all meine Fragen im nächsten Band beantwortet werden. Den Erscheinungstermin kann ich kaum erwarten!!!
Ein zweiter Band, der dem ersten in seiner inhaltlichen Komplexität und Spannung in nichts nachsteht.

Rockt Zeilenliebes Herz mit 4 von 5 Punkten!

Rezension zu "Und wenn ich dich lieben würde? Band 2" [Comic & Manga]

Titel: Und wenn ich dich lieben würde? Band 2
Autor: Yuki Shiraishi
Verlag: Tokyopop
Erschienen am: 11.01.18
Seitenzahl: 192 Seiten
Preis: 6,95 Euro
E-Book: 4,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 2 von ?
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Soshi küsst Minato und gesteht ihr seine Liebe, doch diese ist damit überfordert. Doch Soshi wird nicht aufgeben, auch nicht als der neue Schüler Eito Minatos Geheimnis herausfindet und Soshi nun erpresst. Werden sie bei dem anstehenden wichtigen Basketballspiel zusammenhalten können?
Zu Beginn werden nochmals ganz kurz die Figuren vorgestellt. Der zweite Band setzt direkt da an, wo der erste geendet hat. Soshi gesteht Minato seine Liebe, doch diese möchte eigentlich nur Takumi, den Kapitän der Basketballmannschaft, unterstützen.
Mir gefällt in diesem Band, wie schon im ersten, dass Minato keine typische Protagonistin ist. Sie verkleidet sich als Junge, um jemanden, den sie liebt ganz selbstlos untersützen zu können.
So entsteht ein Liebesdreieck, da Soshi Minato toll findet, Minato aber nur Augen für Takumi hat. Die Idee hat mir bisher ganz gut gefallen, jetzt aber im zweiten Band kommt noch Eito hinzu, der auch noch dazwischen funkt.
Ich mochte Eito überhaupt nicht und um ehrlich zu sein, finde ich, dass es doch etwas zu viel wird, wenn sich nun drei Männer um Minato drehen.
Gut gefallen hat mir, dass es ein kurzen Rückblick gab, der Minatos Beweggründe erläutert hat.
Das Ende war ein absoluter "Oh mein Gott-Moment" und ich bin gespannt wie sich das nun im dritten Band entwickeln wird.
Die Zeichnungen sind sehr detalliert und haben mir gut gefallen.
Auch wenn es mir zwischendurch etwas zu viel wurde, hat mir der zweite Band sehr gefallen und die Idee hinter dem Ganzen finde ich sehr gelungen.

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

Sonntag, 4. März 2018

Rezension zu "Young Elites - Die Herrschaft der Weißen Wölfin Band 3"

Titel: Young Elites - Die Herrschaft der weißen Wölfin (Band 3)
Autorin: Marie Lu, Übersetzerinnen: Sandra Knuffinke, Jessika Komina
Verlag: Loewe Verlag
Erschienen am: 15.01.18
Seitenzahl: 352 Seiten, gebunden
Preis: 18,95 Euro
E-Book: 14,99 Euro
Teil einer Reihe: Ja, Band 3 von 3
Weitere Rezensionen: Band 1, Band2
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Adelina ist endlich an ihrem Ziel angelangt: Sie sitzt auf dem Thron von Kenettra. Ihre Herrschaft als Weiße Wölfin ist grausam. Erbarmungslos rächt sie sich an ihren Widersachern.
Als jedoch eine Gefahr auftaucht, die das Leben aller Begabten bedroht, ist Adelina gezwungen, mit ihren Feinden zusammenzuarbeiten. Mit der verhassten Gemeinschaft der Dolche macht sie sich auf eine riskante Reise, um sich selbst, ihre Schwester und ihr Königreich zu retten. Doch die widerwillig geschlossene Allianz und Adelinas stetig zunehmende innere Dunkelheit scheinen die Mission zum Scheitern zu bringen …
(Quelle: www.loewe-verlag.de)
 
Das Cover ist wieder wunderschön, genau wie bei den ersten beiden Bänden. Es ist ein absoluter Blickfang und passt gut zur Protagonistin und zum Titel.
Der dritte Band spielt ein Jahr nach dem Ende des zweiten Bandes, was ich als etwas schwierig empfunden habe. Durch den Zeitsprung habe ich persönlich irgendwie den Faden verloren und hatte zu Beginn Schwierigkeiten neu hineinzufinden. Adelina sitzt nun auf dem Thron und lebt ihre Eigenschaft als Antiheldin komplett aus. Das machte es mir manchmal schwer mich mit ihr anzufreunden, doch genau das ist es auch, was dieses Buch ausmacht. Es geht hier eben nicht um Helden und Liebe, aber genau das ist der Grund, warum die Geschichte so anders ist, und einen Blick wert ist.
Der Einstieg fühlte sich für mich etwas langgezogen an, da die Handlung etwas Zeit brauchte, um in Fahrt zu kommen.
Die Kapitel sind abwechselnd aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, sodass man ein guten Rundumblick bekommt. Das empfand ich als sehr gelungen, da Adelinas Grausamkeiten auf Dauer zu anstrengend sind.
Die Handlung ist, wenn sie erstmal an Fahrt aufgenommen hat, sehr spannend gestaltet, sodass ich zu jeder Zeit weiterlesen wollte. Der Schreibstil ist schon wie in den Bänden zuvor sehr einnehmend und die Geschichte hat einen bildhaften Stil.
Trotzdem war mir die Auflösung aller Fragen manchmal etwas weit hergeholt.
Das Ende war sehr gelungen und schließt diese besondere Trilogie gut ab.
Ein gelungener Abschluss einer sehr besonderen Reihe. Man muss sich jedoch auf die Antiheldin der Geschichte einlassen können.

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

Freitag, 2. März 2018

Rezension zu "Liar Prince and Fake Girlfriend (Band 2)" [Comic & Manga]

Titel: Liar Prince and Fake Girlfriend (Band 2)
Autor: Rin Miasa
Verlag: Tokyopop
Erschienen am: 11.01.18
Seitenzahl: 164 Seiten
Preis: 6,50 Euro
E-Book: nein
Teil einer Reihe: ja, Band 2 von ?
Weitere Rezensionen: Band 1
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Luna soll weiterhin Hikarus Fakefreundin spielen und bemerkt dabei jedoch, dass sie irgendwie Herzklopfen bekommt. Als sie dann allerdings mitbekommt, dass Konomi in ihn verliebt ist, glaubt sie, dass die Beiden zusammengehören. Sie versucht ab da alles um die Beiden zu unterstützen...
Zu Beginn des Mangas werden nochmal alle Figuren vorgestellt und auch die Story wird nochmals zusammengefasst, sogar mit Ausschnitten aus den Mangabildern, was das Ganze noch anschaulicher gestaltet.
Luna kämpft in diesem zweiten Band mit ihren Gefühlen und damit, was gut für sie oder für andere ist.
Manchmal fand ich die Geschichte etwas verwirrend, da Luna einerseits Geühle entdeckt und dann wiederum Hikaru mit jemand anderem zusammenbringen will. Auch ihre Entscheidungen, was sie mit sich machen lässt oder nicht wanken jederzeit. Ich kapiere manchmal den Sinn hinter der Geschichte nicht, die Schülervertreung, deren Videos und wie Luna da ja jetzt mit reinspielt.
Wenn man das jedoch einfach außer acht lässt besticht der Manga mit seiner Eigenheit. Luna als Protagonistin ist einfach anders und gefällt mir sehr gut. Auch dass man als Leser nicht wirklich hinter Hikarus Fassade blicken kann, verleitet dazu, immer weiterlesen zu wollen.
Die Zeichnungen sind sehr niedlich gestaltet und oftmals auch übertrieben lustig, was einfach zu dem Manga passt. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze noch weiterentwickeln wird.
Auch wenn die Story zwischendurch etwas seltsam anmutet, gefällt mir die Eigenheit darin und ich bin aufjedenfall gespannt, wie es weitergeht.

Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

Donnerstag, 1. März 2018

Rezension zu "Manipuliert (Band 2)"

Titel: Manipuliert (Band2)
Autorin: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
Erschienen am: 16.01.18
Seitenzahl: 432 Seiten, gebunden
Preis: 19,95 Euro
E-Book: 15,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 2 von 3
Weitere Rezensionen: Band 1
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Shay ist überzeugt davon, dass sie der Überträger der Krankheit ist und stellt sich der Regierung. Sie wird in eine spezielle Einrichtung gebracht, in der sie weitere Überlebende kennen lernt.  Die Ärzte wollen Tests mit ihnen durchführen, doch lässt Shay sich das alles gefallen? Währenddessen sucht Kai verzweifelt nach Shay und Callie begleitet ihn. Als sie ebenfalls auf weitere Überlebende treffen, schließen sie sich zusammen...
Ich mochte den ersten Band schon sehr und war gespannt, was mich nun im zweiten erwarten würde. Das Cover finde ich sehr gelungen, das zerissene Papier sieht wirklich so aus, als könne man es anfassen und weiter aufreißen.
Der Einstieg in den zweiten Band gelang mir relativ leicht, da es immer wieder kleine Erinnerungshilfen zu Beginn gab. Auch wurde der erste Band mit einem sauberen Schnitt beendet und zwar als Shay sich entschließt zu gehen.
Auch der zweite Band dreht sich nun wieder um eine Suche in dieser verseuchten Welt. Kai und Callie suchen nach Shay, die sich gestellt hat, da sie glaubt der Überträger der Krankheit zu sein.
Die Kapitel werden wir schon im ersten Band abwechselnd aus der Sicht von Kai, Shay und Callie erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so erfahren wir einerseits was auf der Suche nach Shay passiert, aber andererseits können wir auch Shay dabei begleiten, wie sie nun in der Einrichtung festsitzt. So entwicklen sich zwei Handlungsstränge, die das Buch sehr abwechslungsreich und spannend gestaltet haben.
Mir gefällt auch, dass die Kapitel immer relativ kurz gehalten sind, sodass sich stetig Spannung aufgebaut hat, wie es bei jeder Figur weitergehen würde.
Mir wurde zu keiner Zeit langweilig, Teri Terry schreibt gewohnt flüssig und unterhaltsam. Es ist eines dieser Bücher, das man nicht aus der Hand legen möchte und ehe man sich versieht, ist es schon wieder vorbei.
Das Ende brachte nochmal jede Menge Action und unerwartete Wendungen. Trotzdem muss ich sagen, dass mich einige Aspekte sehr verwirrt haben und mir unlogisch erscheinen. es kann natürlich aber sein, dass sich das im dritten und letzten Band noch aufklärt, auf den ich mich schon sehr freue!
Eine sehr spannende und packende Fortsetzung, bei der die Suche nach der Wahrheit weitergeht.


Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!