Montag, 17. Februar 2014

Rezension zu Flames 'n Roses: Lebe lieber übersinnlich



Cover:                            Infos:

         Titel:                            Flames 'n Roses: Lebe lieber                                                                übersinnlich
         Autor/in:                      Kiersten White
         Verlag:                        Loewe
         Erschienen:                 06.06.2011
         Seitenzahl:                   318 Seiten, gebunden
         Preis:                           17,95 Euro
         Teil einer Reihe:          Band 1 von 3
         Auch als Taschenbuch:  bisher nicht


Inhalt:

Evie arbeitet in einer Zentrale für Paranormale, da sie die Tarnung von Übernatürlichen durchschauen kann, obwohl sie sonst eigentlich ganz normal ist, wie sie glaubt. Ihre Freunde hingegen sind alle Übernatürliche und zwischen Meerjungfrauen und Feen lebt sie ihren Alltag, bis plötzlich Lend, ein Gestaltwandler, der alles hinterfragt, gefangen genommen wird und damit wird Evie's heile Welt auf den Kopf gestellt.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben schon zu Beginn des Buches war ich etwas enttäuscht, da ich mir irgendwie etwas anderes vorgestellt hatte. Irgendwie so etwas wie ein Internat mit vielen Übernatürlichen oder so etwas in der Art hatte ich im Kopf. Leider traf das nicht zu und bei der Beschreibung der Umgebung, die dann im Buch langsam Form annahm, musste ich immer wieder an irgendeinen alten, schlechten Teenie-/Kinderfilm denken, der mal am Wochenende vormittags lief. Eine hochmoderne Zentrale, die einem Raumschiff von innen ähnelt, in der alle wichtig durch die Gegend laufen und übernatürliche Wesen untersuchen. Mitten drin, Evie, ein Teenager, die dort aufgewachsen ist und nicht merkt was eigentlich wirklich vor sich geht. Als wäre das nicht schon genug, ist Evie für mich der Inbegriff von schlechtem Geschmack. Sie trägt ein Kleid mit Zebramuster und dazu rosa Stiefel mit Pfennigabsätzen. Zudem verhält sie sich ständig total merkwürdig, zum Beispiel will sie gerade in der Zentrale von A nach B gelangen, schnappt sich von irgendwo her einen Bürostuhl, kniet sich drauf und rollt durch die Flure (im Zebrakleid mit rosa Stiefeln?). Ich habs geschafft das Buch 2/3 zu lesen, dann habe ich aufgegeben, als von irgendwelchen Wesen die Rede war, die leuchtend wabernd sind und trotzdem aussehen wie Evie selbst.

Dieses Buch, der Schreibstil, die Charaktere und die Geschichte an sich waren wirklich absolut gar nicht meins. Wer pink mag und sich von seltsamen Figuren, Verhaltensweisen und Kleidungsstücken nicht abschrecken lässt, dem könnte es dann vielleicht gefallen. Ich kann leider keinen einzigen Punkt geben, da ich es nicht mal zu Ende gelesen habe.

~*~*Fazit*~*~   
       Rockt mein Herz mit 0 von 5 Punkten!
:-(

Donnerstag, 13. Februar 2014

Rezension zu Alice im Zombieland



Cover:                             Infos:

                    Titel:                Alice im Zombieland
                    Autor/in:          Gena Showalter
                    Verlag:            Darkiss/Mira Taschenbuch
                    Erschienen:     Dezember 2013
                    Seitenzahl:       416 Seiten, gebunden


Inhalt:

Alice verliert ihre Familie bei einem Autounfall. Sie glaubt zu sehen wie Zombies sich an ihren Familienmitgliedern vergehen, so wie ihr Vater es immer sagte. Sie redet sich jedoch ein, dass die komische Kanninchenwolke und die Zombies nur darauf zurückführen, dass sie verrückt wird. Als sie jedoch Cole trifft und immer wieder von Visionen mit ihm geplagt wird beginnt sie die Wahrheit zu sehen und zu kämpfen.

Meine Meinung:
Ich war super neugierig auf das Buch, grade in dieser Zeit wo Zombies durch The Walking Dead so beliebt sind, ich aber doch bisher nicht sooo richtig sonst damit zu tun hatte. Das Buch hat ein total schickes Cover, eines von der Sorte, über das man ständig streicht wenn man das Buch zuschlägt.
An die, die wegen dem "Märchenhype" hoffen, dass es Parallelen zu Alice im Wunderland gibt, die muss ich enttäuschen. Bis auf den Namen Alice und die Wolke die die Form eines Kaninchen hat, kann ich keine Gemeinsamkeiten entdecken. Trotzdem ist das Buch absolut lesenswert. Ich liebe es ja "mal was anderes" zu lesen und Abwechslung in den Geschichten zu haben. Alice im Zombieland war definitiv mit nichts zu vergleichen. Alice ist einem sympathisch und die Art Hauptfigur mit der man sofort zusammen durch die Geschichte geht. Man fühlt was sie fühlt, man sieht was sie sieht. Cole ist genau die Art von männlicher Figur, die ich in Büchern am liebsten habe. Wäre ich Alice gewesen, ich hätte mich auch auf den ersten Blick verliebt ;-)
Diese Story hat alles was ein spitzen Buch braucht. Action, Spannung, Geheimnisse, prickelnde Gefühle, treue Freunde und tiefere Gedanken. Das Einzige was mich ein wenig gestört hat waren die Zombies an sich, die Art WIE sie sind (um hier nicht zu viel zu verraten), na klar ist es nicht schlecht sich was neues auszudenken aber auch die Art WIE sie bekämpft werden und der Zustand der Kämpfer war für mich nicht nur neu sondern irgendwie zu skurril, das konnte ich mir nicht richtig vorstellen und obwohl ich Fantasy liebe war es zu realitätsfern für mich in dem Zusammenhang der Geschichte. deswegen ein kleiner Punkt Abzug. Vielleicht auch einfach nur etwas gewöhnungsbedürftig! Sonst absolutes MUST READ!

~*~*Fazit*~*~
      Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!


Montag, 10. Februar 2014

Rezension zu Das Schicksal ist ein mieser Verräter



Cover:                               Infos:

               Titel:                Das Schicksal ist ein mieser Verräter
               Autor/in:          John Green
               Verlag:            Carl Hanser Verlag
               Erschienen:     30.07.2012
               Seitenzahl:       288 Seiten, gebunden


Inhalt:

Hazel ist 16, hat Krebs, trägt einen Sauerstoffschlauch,der sie ständig behindert und findet Selbsthilfegruppen blöd. Sie liebt Bücher, vor allem eines, dessen Ausgang der Geschichte sie unbedingt erfahren muss. Als sie Guz kennenlernt verlieben die beiden sich und suchen nach dem Ausgang der Geschichte.

Meine Meinung:
Vorweg - ich habe das Cover gewählt von der Weltbildausgabe, die ich auch gelesen habe, da ich persönlich das Cover wesentlich schöner finde!
Eines muss euch klar sein: Dies ist ein Krebsbuch. Auch wenn die Hauptperson damit wirbt das Krebsbücher doof sind- dies IST einfach ein Krebsbuch, denn in dem Buch dreht sich alles um Krebs. Mir war das vorher nicht so klar und deswegen hat dieses Buch mich massiv enttäuscht. Der Hype um dieses Buch war riesig und ich dachte das muss eine echt berührende Geschichte sein. Ich fand dieses Buch wirklich gähnend langweilig. Man muss dazu sagen, ich stelle immer häufiger fest das Bücher ohne Action, Spannung oder Besonderheit mich selten fesseln können, weswegen vermutlich Dystopie und Fantasy meine Lieblingsgenres sind. Dennoch gefiel mir beispielsweise WUNDER sehr.
Aber ich kann, auch wenn ich versuche mich auf ein "keine Action-Buch" einzustellen, die Begeisterung für dieses Buch nicht verstehen. Hazel versucht immer stark zu sein und erzählt die Krebsgeschichte aus ihrer scheinbar einzigartigen Sicht, dass sie kein Mitleid will und wie es wirklich ist angestarrt zu werden usw. Aber ganz ehrlich? Worum geht es in diesem Buch? Um nichts als ihre Krankheit, man hat einfach MITLEID. Sicher ist dieses Buch realistisch und erzählt nicht das Blaue vom Himmel, aber ist es nicht das was wir an Geschichten mögen? Das fantasiereiche, spektakuläre, das einzigartige was uns in eine andere Welt als unsere entführt? Ich fühle mich fast etwas beschämt, dass ich dieses Buch kritisiere, weil es sich für mich anfühlt als würde ich ein krebskrankes Mädchen schlecht machen, aber dieses Buch hat mich so gelangweilt. Auch die Sache mit dem Autor, dessen Ende der Geschichte Hazel hören will, fand ich maßlos übertrieben. Der Autor den Hazel aufsucht war so übertrieben dargestellt und seine Ausführungen haben mich ständig die Augen verdrehen lassen lassen .Natürlich soll die Geschichte die Realität aufzeigen, das ein Leben nicht immer Happy Ends hat und das auch die tollsten Träume Reinfälle sein können, sicher das habe ich kapiert, dafür brauchte ich das Buch nicht. Nicht, dass ich realitätsnahe Geschichten gar nicht mag, aber diese hat mich weder zum weinen, noch zum Lachen oder Nachdenken bringen können, nicht mal die Liebesgeschichte zwischen Hazel und Gus hat mich bezaubern können und ich war wahrhaftig froh, als das Buch zu Ende war. Das Ende war für mich schon von Anfang an vorhersehbar weil ich sowas immer gut ahnen kann und machte es der Geschichte somit noch schwerer mich zu überraschen. Ich werde mir aber den Film der bald dazu kommt trotzdem anschauen, da es mich immer interessiert wie Bücher in einem Film umgesetzt werden.

~*~*Fazit*~*~     
       Rockt mein Herz mit 1 von 5 Punkten!


Freitag, 7. Februar 2014

Rezension zu Die Auslese




Cover:             Infos:

                  Titel:                Die Auslese

               Autor/in:          Joelle Charbonneau

               Verlag:            Penhaligon

               Erschienen:     26.08.2013

               Seitenzahl:       416 Seiten, gebunden

                                                     Preis:               16,99 Euro

Inhalt:

Cia ist 16 Jahre alt, als sie die Schule abschließt. Die Besten aus verschiedenen Bezirken werden ausgewählt um an "der Auslese" teilzunehmen. Cia hat Glück und darf sich den Tests stellen, die sie erwarten, um am Ende bei der Regierung zu arbeiten. Ihr Vater warnt sie vor der Auslese und auch sie selbst begreift schnell, dass es nicht bei harmlosen Fähigkeitstest bleiben wird, als sie hinaus in kontaminiertes Gebiet geschickt werden und Menschen sterben.

Meine Meinung:
Oft wurde dieses Buch mit Tribute von Panem verglichen und ich wollte mich selbst überzeugen. Wieder muss ich sagen, dass ich nichts von diesen Vergleichen halte. Warum ist eine romantische Geschichte zwischen Mensch und Vampir gleich Twilight und eine Dystopie die mit Tests in Verbindung steht (ob nun Hungerspiele, die Bestimmung oder die Auslese) gleich Tribute von Panem? Ich liebe Dystopien im Moment sehr und ich muss sagen, diese ist wirklich gelungen. Ich habe keine Sekunde an die Tribute von Panem gedacht, denn Cia ist ein ganz anderer Charakter und auch werden hier keine Hungerspiele veranstaltet. Es geht lediglich darum, dass die besten Schulabgänger Chancen bekommen bei der Regierung zu arbeiten und dafür eine Testreihe durchlaufen müssen. Sicher, es spielt in der Zukunft und sicher ist die Regierung nicht ganz koscher und es wird draussen gekämpft, aber das waren auch schon die Gemeinsamkeiten, die dich bei Fortführung der Geschichte absolut nicht wiederfinden.

Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend gewesen, man wurde in die Geschichte reingezogen und wollte wissen wie es weitergeht. Cia war sympathisch und man konnte sich gut in sie einfühlen. Die Geschichte war abwechslungsreich und kreativ. Das gewisse Etwas hat mir gefehlt um 5 Sterne zu geben, was ich immer nicht so gut erklären kann, ein Buch muss mich richtig umhauen ;-) Aber aufjedenfall ein gutes, spannendes Buch, welches ihr lesen solltet, wenn ihr Dystopien mögt!


~*~*Fazit*~*~     

       Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!