Donnerstag, 3. April 2014

Rezension zu Indigo - Das Erwachen



Cover:                               Infos:

               Titel:                            Indigo - Das Erwachen
               Autor/in:                      Jordan Dane
               Verlag:                        Darkiss
               Erschienen:                 10.03.14
               Seitenzahl:                   368 Seiten, Taschenbuch
               Preis:                           10,99 Euro
               Teil einer Reihe:          Ja, Teil 1 von ??
                 hier zu kaufen


                

Inhalt:

Lucas ist anders - und deswegen in einer psychiatrischen Anstalt. Doch es gelingt ihm zu flüchten und seine Schwester Rayne macht sich auf die Suche nach ihm. Dabei begegnet sie dem geheimnisvollem Gabe, der auch genauso anders ist wie ihr Bruder Lucas und sie wird in ein Abenteuer verwickelt, bei dem sie hinter ein Geheimnis kommt, das die Zukunft der Menschheit verändern soll.

Meine Meinung:
Ich war total neugierig auf dieses Buch. Das Cover hatte irgendwie etwas so geheimnisvolles und die Inhaltsangabe verriet nicht viel, ich wusste nicht was mich erwartet, aber geheimnisvolle Jungs sind immer schon mal gut ;-)
Ich wurde auch nicht enttäuscht. Das Buch hatte eine ganz andere Geschichte zu erzählen, als die meisten Bücher und es kam immer alles anders als ich dachte. Das Geheimnis das Rayne entdeckt ist facettenreich und einzigartig, endlich mal wieder was neues. Was mir zu Beginn oft gefehlt hat, war die Beschreibung der Gefühle, ich hatte den Eindruck, als würde nur Handlung, Ablauf und Erzählung im Vordergrund stehen, aber auf die Gefühle der Personen würde nicht richtig eingegangen werden. Um ein vorsichtiges Beispiel zu nennen, wenn zwei Personen sich im Buch küssen, dann merkt man vorher schon, dass die Hauptperson verliebt ist, es wird erzählt, was sie denkt, wie sie ihn sieht, was sie empfindet, wie sie ihn anschaut...und nicht auf einmal ein Kuss nachdem man nur wusste, dass die Person zu Beginn anmerkte dass ihr Gegenüber hübsch aussehen würde. Das fehlte mir hier ein bisschen, wozu ich aber sagen muss, dass es zum Ende hin dann besser wurde, auf einmal wurde genau beschrieben wie alle etwas empfanden.
Die Idee der Geschichte ist originell und spannend, man möchte wissen was sich hinter allem verbirgt, es bleiben immer Geheimnisse, die es spannend belassen und durch die Verfolgungsjagd ist für Action gesorgt. Die Sichtweisen wechseln zwischen den wichtigsten Personen, und auch die Seite vom Feind wird beschrieben, was für genug Abwechslung sorgte und auch alle Denkweisen erklärte.
Ich persönlich hätte mir mehr von Lucas gewünscht, da er sehr steif und leer rüberkam, grade weil die Geschichte mit ihm begann, hätte ich gern mehr über ihn und seine Gefühle erfahren. Rayne war meine Lieblingsperson , auch wenn ich sie als sehr leichtgläubig empfand, da sie sich schnell auf die Fremden einließ.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und was das alles auf sich hat. Das Ende ist mit einem Finale versehen, aber trotzdem offen für mehr und ich glaube, es soll eine Trilogie werden, die ich definitiv weiter verfolgen werde!

Fantasy und Dystopie-Fans sollten es lesen, ich glaube es ist noch viel zu unbekannt!

~*~*Fazit*~*~     
        Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!


Danke an
http://www.bloggdeinbuch.de/

Freitag, 28. März 2014

Rezension zu Verliebt in Holly Hill




Cover:                                                                     Infos:

                                   Titel:                            Verliebt in Holly Hill
                                   Autor/in:                      Alexandra Pilz
                                   Verlag:                        Heyne
                                   Erschienen:                 17.03.14
                                   Seitenzahl:                   384 Seiten, gebunden
                                   Preis:                           16,99 Euro
                                   Teil einer Reihe:          ja, Teil 2 von ?
                                   Auch als Taschenbuch:  bisher nicht
                                   hier zu kaufen


Inhalt:

Emily ist noch immer in Holly Hill, zurück aus der Vergangenheit, ein Abenteuer überstanden. Doch grade als sie denkt, sie hätte Zeit nachzudenken, wie die Beziehung zu Matt laufen soll und ob sie wieder nach Hause zurückkehren sollte, wird das komplette Dorf wieder in die Vergangenheit katapultiert, ins Jahr 1811. Was hat es mit der bewusstlosen Frau auf sich, die gefunden wird, welche Spur lässt sich verfolgen und was wird aus Emily und Matt?

Meine Meinung:
Ich erinnere mich noch gut an den ersten Teil, was ja positiv sein muss, denn oft habe ich das Problem bei einer Reihe, dass ich ohne nochmal den ersten Teil zu überfliegen oder anhand Rezensionen mir ins Gedächtnis zu rufen, nicht in den zweiten Teil rein komme. Bei diesem Buch brauchte ich das nicht, ich hatte kurze Schwierigkeiten die vielen Namen den Personen aus Holly Hill zu zuordnen, aber ansonsten konnte ich reibungslos einsteigen und das Personenproblem erledigte sich dann auch schnell von selbst. Wie auch im ersten Teil faszinierte mich die Idee, dass ein komplettes Dorf durch die Zeit reist. Diese Tatsache schweißt die Bewohner natürlich unheimlich zusammen, es ist wie eine kleine Familie und das spannende daran ist, dass man sich fühlt, als gehöre man dazu. Es ist zwischen dem ersten und zweiten Teil keine Zeit vergangen, man steigt nahtlos ein, Emily macht immer noch Ferien in Holly Hill.
Bevor Emily sich nun damit beschäftigen kann, ob sie nach Hause zurückkehren soll, reist das Dorf erneut in die Vergangenheit und zwar ins Jahr 1811. Da musste ich leider schon innerlich seufzen. Ich bin einfach nicht so der Fan von "solchen" Zeitreisegeschichten. An dem ersten Teil "Zurück nach Holly Hill" gefiel mir, dass der Zeitsprung relativ klein war, man blieb also noch in der vorigen Generation. Auch bei den Büchern von Kerstin Gier waren die Zeitsprünge wenn sie weit zurück gingen nur kurz. Bei Zeitenzauber hingegen zum Beispiel nicht, da spielte fast das gesamte Buch in einer komplett anderen Zeit, wo alle Gegebenheiten vollkommen anders sind, was mir überhaupt nicht gefiel. So war dies hier auch der Fall, und das ist leider genau der Punkt an dem Buch, der mir persönlich nicht gefällt. Vielleicht liegt es daran, dass ich in der Schule Geschichte schon nicht besonders mochte, vielleicht bin ich einfach ein zu moderner Mensch. All die Beschreibungen wie das Leben früher war, was anders war, was man nicht hatte oder kannte, langweilen mich unglaublich. Ich weiß, viele finden genau das spannend.
Zurück zum Buch - Emily ist also im Jahr 1811 und muss dort erst mal mit den ganzen Unterschieden klarkommen. Es handelt sich bei der Geschichte um die Aufdeckung eines Familiengeheimnisses und das Ganze erinnert mich stark an Jane Austen Romane, die Autorin wird auch in der Geschichte genannt.
Ich muss zugeben, das erste Buch gefiel mir besser, da dort etwas Krimi drin war, ein Mörder und Spannung, obwohl das sonst auch nicht mein Genre ist. In dem zweiten Teil geht es eher um ein kleines Familiendrama, was mich nicht so sehr vom Hocker gerissen hat. Es fiel mir leicht, das Buch immer wieder wegzulegen und ich hatte nicht den Drang schnell weiterzulesen.
Wenn ich jedoch las, ging es mir wie in Teil 1 so, dass die Seiten nur so vorbeiflogen. Die Autorin hat einen tollen, leichten Schreibstil, durch den man schnell vorankommt. Man wollte schon wissen, was das Ganze auf sich hat und wie es mit Emily und Matt ausgeht - nur super spannend war es jetzt nicht.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Herzen, da es von der Art und Weise wie Teil 1 war, nur diesmal eben keinen Krimi beinhaltet, sondern eher ein Familiendrama. Für Zeitreise - und Jane Austen Fans sicher ein toller Schmöker!

~*~*Fazit*~*~     
        Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!

Samstag, 15. März 2014

Rezension zu "Was wir auch tun"



Cover:                                                                     Infos:

           Titel:                            Was wir auch tun
           Autor/in:                      Marie Lucas
           Verlag:                        FJB
           Erschienen:                 06.03.14
           Seitenzahl:                   496 Seiten, gebunden
           Preis:                           16,99 Euro
           Teil einer Reihe:          nein
           Auch als Taschenbuch: bisher nicht
           Auch als E-Book:          ja, für 14,99 Euro
           hier zu kaufen


Inhalt:

Robin ist schön und beliebt, doch das schützt sie nicht davor, dass ihr Freund Jasper sie betrogen hat. Während Jasper alles tut, damit Robin ihm noch eine Chance gibt, verguckt diese sich aber in den geheimnisvollen Alex. Doch was hat es mit der brutalen, geheimnisvollen Seite an Alex auf sich und was versucht er zu verbergen?

Meine Meinung:
Der Klappentext des Buches klang irgendwie interessant, ich mag Bücher mit diesen dunklen, geheimnisvollen Kerlen. Allerdings kam es doch anders, als ich zunächst erwartet habe.
Dies ist kein Fantasy-Buch, sondern erzählt eine Geschichte, wie sie realer nicht sein könnte. Probleme in Familien, die Schattenseiten des Lebens, Brutalitäten, Kontrollverluste, Fehler, Schuldgefühle, Ängste und vorallem, dass verlieben und Beziehung führen auch im Jugendalter nicht immer ein Zuckerschlecken ist.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und lässt sich flüssig lesen, nicht zu umgangssprachlich, aber doch dem heutigen Ausdruck gut angepasst.
Wie ich die Geschichte finde? Ich war immer wieder zwiegespalten. Einerseits mochte ich die Figuren, es fühlte sich an, als wären es meine Freunde, um die es geht. Andererseits wurde einem zu schnell erzählt, worum es geht, sodass man wusste was der Knackpunkt war, auch wenn die Autorin versuchte dies hinauszuzögern, und man eigentlich nur als Leser Robin beobachtete, wie sie unwissend versucht dahinterzukommen, was es mit Alex auf sich hat und was sie eigentlich selbst will. Durch den ständigen Perspektivenwechsel kam man Einblick in alle Seiten der Geschichte und konnte jede Reaktion und jedes Handeln gut nachvollziehen, was mir immer sehr gefällt. Mir gefiel auch gut, wie gefühlsbetont diese Geschichte war, jede Figur hatte ihre eigenen negativen und positiven Gefühle, die immer offen dargelegt wurden.
Es ist eine gute solide Jugendgeschichte, die nichts schön redet sondern den Tatsachen ins Gesicht blickt. Andererseits fehlte mir jedoch wie so oft das gewisse Etwas, ich habe es gern gelesen, ich fand es auch nie langweilig oder zu langgezogen, aber verrückt war ich nun auch nicht nach diesem Buch.

Für Leser, die gerne reine Liebesgeschichten lesen sicherlich ein schönes Buch, das Abwechslung in die rosaroten Kitsch-Geschichten bringt. Für mich persönlich einen Punkt Abzug weil es das gewisse Etwas nicht hatte, das mich verrückt nach einem Buch macht und einen Punkt Abzug weil ich immernoch lieber Fantasy mag.

~*~*Fazit*~*~     
        Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!