Mittwoch, 11. Mai 2016

Rezension zu "Tenebris - Allianz der Schattenjäger"

Titel: Tenebris - Die Allianz der Schattenjäger
Autor: Dave Rudden, Übersetzerin: Claudia Max
Verlag: Sauerländer
Erschienen am: 27.04.16
Seitenzahl: 352 Seiten, gebunden
Preis: 14,99 Euro
E-Book: 12,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 1 von 3
Hier zu kaufen:
Fischer, Amazon

Flucht ist zwecklos. Den Schattendämonen entrinnt keiner. Sie kommen aus dem Reich Tenebris, einem düsteren Paralleluniversum, und bringen Chaos und Zerstörung. Seit Jahrhunderten steht nur eins zwischen diesen finsteren Mächten und der Menschheit: die Allianz der Schattenjäger!
Von alldem wusste der 13-jährige Denizen bisher nichts. Sein Leben in einem Waisenhaus in Irland war alles andere als ein großes Abenteuer. Doch plötzlich steckt er mittendrin im Kampf der Schattenjäger. Er soll sich ihrem Geheimbund in Dublin anschließen und ihre geheime Magie erlernen. Denn eine neue Bedrohung ist aus Tenebris gekommen – und bringt die ganze Welt in Gefahr!
Für alle Fans von Skulduggery Pleasant, Percy Jackson und Artemis Fowl
Der packende Auftakt zu einem Action-Fantasy-Epos, das man nicht mehr aus der Hand legen kann!
(Quelle:www.fischerverlage.de) 
Das Cover ist ein Hingucker, es schimmert so schön, dass man glatt denken könnte, dass die Figuren gleich aus dem Cover springen. Ich mag zwar eigentlich Cover nicht, wo die Figuren so detailreich gezeigt werden, da es einem die Fantasie nimmt, aber hier passt es wirklich gut. Außerdem zeigt das Cover auch gleich, dass es um Magie und düstere Schatten geht.
Der Einstieg gelang mir ganz leicht, der Autor schreibt flüssig und ich lernte Denizen schnell kennen. Er war mir als Protagonist von Anfang an sympathisch, genau wie sein bester Freund Simon. Simon kommt auch immer wieder am Rande in einer parallelen Handlung vor. Beide hatten durchaus sehr sympathische Charakterzüge, was mir jedoch oft fehlte, waren Gefühlsregungen.
Ich wäre sehr aufgeregt gewesen, nach solanger Zeit im Waisenhaus nun meine Tante kennenzulernen, Denizen jedoch gab davon wenig preis.
Es war trotzdem sehr spannend zu erfahren, dass er eine Tante hat, die nun kommen sollte und ihn abholt. Ich fieberte mit Denizen mit und fragte mich, was dahinter stecken möge.
Im Laufe des Buches allerdings war mir einiges etwas zu vorhersehbar und anderen Geschichten im Grundgerüst zu ähnlich. Ein Junge, dessen Eltern tot sind, hat besondere Kräfte. Kommt uns irgendwie bekannt vor.
Das ganze Setting ist sehr düster gehalten, die Stimmung hat der Autor sehr gut vermitteln können. Ich hatte das Waisenhaus immer wieder vor Augen. Dennoch empfand ich während des Lesens immer mal wieder etwas Langeweile, es gab doch einige Längen und so richtige Spannung wollte sich bei mir nicht aufbauen. Einiges wurde für mich auch zu abgehackt beschrieben, sodass ich mir übersinnliches irgendwie nicht gut genug vorstellen konnte.
Das Thema an sich ist zwar ein geliebtes Thema mit ein paar neuen Ideen vermischt, aber trotzdem konnte es mich nicht so richtig mitreissen. Vielleicht bin ich hier nicht die richtige Zielgruppe, auch wenn ich Jugendbücher mag, ist es vermutlich eher für etwas jüngere gedacht.
Das Ende ist in sich abgeschlossen, es wird trotzdem noch Folgebände geben.
Ein düsteres Buch über einen Jungen, der etwas besonderes ist und Dämonen bekämpfen soll. Mich konnte es nicht so richtig mitreissen, ich bin aber vielleicht auch nicht ganz die Zielgruppe.

Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!


 

Montag, 9. Mai 2016

Rezension zu "Bitter & Sweet - Mystische Mächte"

Titel: Bitter & Sweet - Mytsische Mächte
Autorin: Linea Harris
Verlag: Piper IVI
Erschienen am: 01.04.16
Seitenzahl: 384 Seiten, broschiert
Preis: 12,99 Euro
E-Book: 9,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, Band 1 von 3
Hier zu kaufen:
Piper, Amazon

Jillian erfährt überraschend, dass sie eine Hexe sein soll. Sie soll auf ein Internat gehen, auf dem nur Vampire, Werwölfe und Hexen sind. Dort lernen sie nicht nur mit ihren Fähigkeiten umzugehen, sondern auch gegen böse Dämonen zu kämpfen. Bald stellt sich heraus, dass Jill besondere Kräfte zu haben scheint. Auf den Spuren ihrer Mutter wird sie von ihren neuen Freunden unterstützt...
Auf den ersten Blick hatte mich das Cover nicht so sehr angesprochen, da ich es eher unscheinbar fand. Es erinnerte mich etwas an die Mythos Academy Reihe von Jennifer Estep, die auch in weiß gehalten war mit bunten Farben dazu.
Der Klappentext jedoch klang dann nach altbekanntem und geliebtem Muster. Internat, außergewöhnliche Fähigkeiten, Vampire, Werwölfe. Ich freute mich deswegen auf dieses Buch und hatte vielleicht zu hohe Erwartungen.
Viele gute Geschichten haben mit einer Schule bzw. einem Internat und übersinnlichen Fähigkeiten und Wesen zu tun.
Das Problem dabei ist, dass die Messlatte deswegen sehr hoch ist und die Story an sich auch schon etwas ausgelutscht.
Ich glaube deswegen hatte Bitter & Sweet es bei mir sehr schwer.
Der Einstieg gelang ganz leicht, Jillian wird 17 und erfährt, dass sie eine Hexe sei. Das glaubt sie zuerst nicht, aber irgendwie habe ich den Zeitpunkt verpasst, wo sich ihre Meinung ändert. Plötzlich findet sie das alles ganz normal und auch ihre Verwunderung war für mich nicht richtig authentisch.
Jillian selbst bleibt in meinen Augen als Protagonistin auch sehr blass. Man erfährt nichts über sie, wie ihr vorheriges Leben war, was sie ausmacht oder ob sie Freunde zurück lassen musste.
Die Story an sich erinnerte mich immer wieder stark an Mythos Academy. Jillians Eltern sind tot und Jillian hat besondere Fähigkeiten, die stärker als die der Anderen sind. Sie wirkte auf mich etwas zu unbesiegbar und auch emotional steckt sie vieles zu schnell weg.
Im Laufe des Buches will es auch irgendwie nicht so richtig losgehen. Es gibt zwar keine wirklichen Längen, der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, aber Spannung hat sich für mich nicht aufgebaut. Eher war die Story manchmal plötzlich sehr spunghaft und für mich nicht nachvollziehbar.
Trotzdem ist es eine solide Internatgeschichte für alles Fans von Mythos Academy, Vampire Academy, Shadow Falls Camp, House of night und Co.
Altbekannte Idee und ähnliche Umsetzung - da gibt es in meinen Augen immer eine 50-50 Chance, ob man sie mag oder nicht. Ich fands okay. Kann man mal lesen - muss man aber nicht.

Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!



Dienstag, 3. Mai 2016

Rezension zu "Pandora - wovon träumst du?"

Titel: Pandora - Wovon träumst du?
Autorin: Eva Siegmund
Verlag: cbt
Erschienen am: 11.04.16
Seitenzahl: 496 Seiten, Taschenbuch
Preis: 12,99 Euro
E-Book: 9,99 Euro
Teil einer Reihe: nein
Hier zu kaufen:
cbt, Amazon

Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das bringt sie in höchste Gefahr ...
(Quelle:www.randomhouse.de) 
Diese wunderschöne Cover hatte es mir von Anfang an total angetan. Es wirkt geheimnsivoll und verträumt, die Farben passen wundervoll zusammen - einfach schön.
Allerdings liess mich dies auch gewisse Erwartungen haben. Ich dachte an eine fantastische Zukunftsgeschichte, eine spannende Dystopie mit ein wenig Liebe dazwischen.
Leider geht es hier um was ganz anders - und das Cover passt in meinen Augen wirklich gar nicht zur Geschichte.
Der Einstieg in das Buch gelang mir relativ leicht. Sophie muss zu einem Notartermin und erfährt dort Gravierendes: Sie hat eine Zwillingsschwester und ihre wirklichen Eltern sind tot.
Mir gefiel da schon gut, dass die Autorin das Ganze sehr realistisch gestaltet. Sophie macht sich einfach davon, weil ihr alles zuviel ist.
Nach und nach kommen die Schwestern sich allerdings näher und entdecken gefährliche Geheimnisse.
An sich ist das Buch gut geschrieben, der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Geschichte ist glaubhaft. Für meinen Geschmack zu glaubhaft. Sie spielt in naher Zukunft in Berlin und ich stellte schnell fest, dass hier nicht wirklich mit Fantasy oder Dystopie zu rechnen ist.
Es ist eher ein Jugendthriller mit Zukunftssetting. Es geht um aktuelle Themen, wie die Überwachung durch das Internet.
Im Laufe des Buches kam für mich einfach nicht so richtig Spannung auf, die Geschichte ist ganz okay, das Buch ist gut geschrieben, die Charaktere haben auch Tiefe, aber es konnte mich einfach nicht mitreissen.
Vielleicht liegt es daran, dass Thriller einfach nichts für mich sind und ich anderes erwartet habe, aber ich fand auch einfach, dass das Buch einige Längen hatte. Ich habe mich immer wieder gefragt, wann es endlich losgeht und musste das Buch deswegen immer wieder aus der Hand legen.
Ein netter Jugendthriller, der in naher Zukunft spielt und sich um das Thema Online-Überwachung dreht. Mit dem Cover hat die Geschichte jedoch nicht viel gemeinsam und deswegen hatte ich andere Erwartungen.

Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!


 

Montag, 2. Mai 2016

Rezension zu "Dragonfly - Finde deine Bestimmung"

Titel: Dragonfly - Finde deine Bestimmung
Autorin: Antoinette Lühmann
Verlag: Coppenrath
Erschienen am: 11.01.16
Seitenzahl: 416 Seiten, gebunden
Preis: 16,95 Euro
E-Book: 12,99 Euro
Teil einer Reihe: bisher nicht
Hier zu kaufen:
CoppenrathAmazon

Flüstersteine, Jårlys, Kältesteine – mit diesen und anderen verzauberten Dingen ist Charlotte großgeworden. In ihrer Heimat Himmerland nimmt die Magie jedoch Tag für Tag ab, ohne dass jemand den Grund dafür weiß. Doch Charlotte hat ganz andere Sorgen. Wie allen anderen 14-Jährigen des Landes steht ihr das Trivium bevor - eine feierliche Zeremonie, bei der über ihre Zukunft entschieden wird. Ob sie, wie ihre Schwester, eine Schneiderlehre machen wird? Oder bei der Hutmacherin einen Platz bekommt? In Himmerland entscheidet das Schicksal. Charlotte ist es einerlei, doch als sie ihre Bestimmung schließlich erfährt, fällt sie aus allen Wolken. Was hat das Schicksal sich dabei nur gedacht? Es muss ein Irrtum sein, da ist Charlotte sich sicher. Doch schneller, als sie bis drei zählen kann, wird ihre Welt auf den Kopf gestellt, und Charlotte muss sich ihrer Bestimmung stellen, um nicht nur ihre eigene Zukunft, sondern die des ganzen Landes zu retten.
(Quelle: www.coppenrath.de)
Dieses zauberhafte Cover hat ich gleich angezogen, es hebt sich aufjedenfall von den anderen Covern auf dem Markt hervor und hat etwas Magisches an sich.
Auch der Klappentext versprach viel und so freute ich mich auf ein magisches und zauberhaft fantastisches Buch.
Vielleicht waren meine Erwartungen deswegen ein wenig zu hoch geschraubt.
Der Einstieg ist leicht, wir lernen Charlotte kennen, die nun erfahren soll, wo in Zukunft ihr Platz ist. Doch, wie sollte es auch anders sein, bekommt sie keinen normalen Platz im Berufsalltag zugeteilt, sondern sie soll magische Fähigkeiten haben. Davon weiß Charlotte allerdings nichts. Da Magie in Himmerland jedoch selten ist, machen nun alle Jagd auf sie und Charlottes Leben gerät aus den Fugen.
Der Anfang gefiel mir gut, das alles klang vielversprechend und erwartungsvoll blätterte ich von Seite zu Seite. Es machte Spaß, die von der Autorin erschaffenen Welt zu erkunden. Es dauerte jedoch nicht lange, da war ich im Laufe des Buches mehr frustriert, als vergnügt.
Die Autorin benutzt viele fremde Begriffe, die nicht immer erklärt werden. Auch Erklärungen oder Hintergrundinfos, warum alles so ist, wie es ist fehlten mir.
Stattdessen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte vom roten Faden abschweift.
Das lag nicht nur daran, dass mitten im Kapitel Sichtweisen gewechselt werden, was ich etwas unglücklich finde, sondern auch daran, dass die Autorin sich mit unwichtigen Sachen aufhält, was dafür sorgte, dass die Geschichte nicht voran kommt. Das führte irgendwie zu Längen und richtige Spannung kam auch nicht auf. Ich hätte mir einfach mehr Hintergrundwissen und ein paar überraschende Wendungen, die nicht so vorhersehbar sind, gewünscht.
Auch die Protagonistin und die Nebenfiguren wirkten auf mich etwas blass und oberflächlich gehalten.
Ich finde die Idee toll und auch der Anfang konnte mich noch begeistern, aber im weiteren Verlauf ist die Geschichte irgendwie ohne mich weitergegangen.
Eine schöne Idee mit viel Potenzial, dass jedoch leider nicht nach meinem Geschmack eingesetzt wurde. Dennoch durchaus lesenwert für alle Fantasyfans!

Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!





Freitag, 29. April 2016

Rezension zu "Princess - Tag der Entscheidung"

Titel: Princess - Tag der Entscheidung
Autorin: Valentina Fast
Verlag: Carlsen Impress
Erschienen am: 03.03.16
Seitenzahl: 352 Seiten
Preis: 3,99 Euro
Nur als E-Book
Teil einer Reihe: Spin-Off zu "Royal Reihe"
Hier zu kaufen:
Carlsen, Amazon

Evelina hat keine Lust mehr sich außerhalb des Plastes verstecken zu müssen, während dort die Auswahl für ihren Bruder, den Prinzen, statt findet. Ihre eigene Auswahl steht noch bevor, doch bis dahin will sie sich amüsieren. Sie geht eines Nachts heimlich zu einem Maskenball und trifft einen geheimnisvollen jungen Mann, doch kann sie ihm trauen?
Ich habe nach einem kleinen Anlauf ja die Royal Reihe total gern gelesen. Deswegen war klar, dass ich auch das Spin-Off lesen wollte.
Ich stelle jedoch immer öfter fest, dass mir Spin-Offs oder Geschichten über Nebencharaktere oder neue Charaktere nicht so sehr gefallen, weil man einfach zu sehr an der Hauptgeschichte hängt und eigentlich mehr von den Figuren, die man so geliebt hat, erfahren möchte.
Das Cover passt gut zu denen der Royal-Reihe, ganz im selben Stil gehalten. Leider finde ich das Einstellung zu Evelina ab.
Der Einstieg gelang mir relativ leicht, man lernt die Protagonistin Evelina gleich kennen und begleitet sie dabei, wie sie plant Nachts auszugehen. Man merkt also gleich, Evelina rebelliert dagegen, sich immer versteckt halten zu müssen. Das war für mich nichts Neues und etwas vorhersehbar, doch dann im Laufe der Geschichte kommt plötzlich eine überraschende Wendung, womit ich nicht unbedingt gerechnet hätte. Das machte die Geschichte zunächst spannend, ich wollte wissen, was dahinter steckt.
Dennoch plätscherte es dann irgendwie nur so vor sich hin und das Verhalten von Evelina und dem geheimnisvollen Mann fand ich manchmal recht unglaubhaft.
Ich konnte mich irgendwie nicht richtig auf die Geschichte einlassen, auch wenn ich versuchte mich ein wenig von "Royal" zu distanzieren dabei, vermisste ich doch immer die ursprünglichen Hauptpersonen.
Die Idee ist zwar schön und viele mögen es vermutlich auch mehr aus einer Welt zu erfahren, auch wenn es dabei um andere Personen geht, aber ich konnte mich leider nicht so richtig dafür begeistern.
Man sollte diese Geschichte aber aufjedenfall nur lesen, wenn man die ganze Royal-Reihe schon kennt, da es natürlich viele Zusammenhänge und Spoiler gibt.
Ein Spin-Off zu der tollen Royal-Reihe, das nochmal mehr über Viterra verrät, aber mich leider nicht so richtig packen konnte.

Rockt mein Herz mit 3 von 5 Punkten!